Von Jecken und Mainzern

Bericht über die ZEIT DEBATTE in Mainz

(Mainz) Am 14. Januar sind Christian, Jens und Jörn kurzfristig  für ein erkranktes Team eingesprungen und doch noch zur ZEIT DEBATTE nach Mainz gefahren. Als Jurorin konnten wir Teresa aus Münster gewinnen.

Nach den ersten beiden Runden hatten wir uns noch Chancen ausgerechnet, zu den besten 18 von 27 Teams zu gehören, doch dann konnten wir die Jury leider nicht davon überzeugen, die Fußball-WM nur noch in England stattfinden zu lassen. So waren wir als Team zwar ausgeschieden, in dem neuen Modus wurde aber das Viertelfinale durch zwei weitere Runden ersetzt, bei dem das untere Drittel der Teams als freie Redner fungiert, es durften also alle Redner und Juroren weiter aktiv dabei sein.

Auch den bedeutenden „Last Team Standing“-Wettbewerb haben die Mainzer Spaßprofis Natalie und Alwin in ein neues Regelwerk gekleidet. Ru(h)m und Sekt gingen an die Ghostbusters aus Ingolstadt, die die Kostümparty bis zum Ende aufgemischt hatten. Für die Party hatten wir uns in letzter Minute als Müllfee bzw. Visually Impaired Pimps Kostüme improvisiert. Es gab aber auch sehr viele schöne und einfallsreiche Kostüme, die mit denen der eine Etage tiefer feiernden Goths locker mithalten konnten.

Beim Finale im Mainzer Landtag wurde Magnus aus Göttingen bester Redner; er konnte trotzdem nicht verhindern, dass dem insulinkranken Leipziger Siegerteam die Schlüssel zum Schokoladenschrank ausgehändigt wurden.

Gutes Essen und Trinken, eine Weinprobe mit der Rheinhessischen Weinkönigin, ein Buffet mit selbstgebackenem Kuchen, Stadtführung (aus Zeitmangel etwas verkürzt), genug Pausen, wenig Leerlauf, viele Reden und viel Feedback für alle, Fotos zu den Namen bei der Setzung: Die Gastgeber haben umsichtig und mit vielen liebevollen Details dafür gesorgt, dass wir uns immer wohlgefühlt haben.

Ein herzliches Helau (das, wie wir nun wissen, aus Düsseldorf geklaut wurde) an die vielen lieben und fleißigen Mainzelfrauen und Mainzelmännchen und auch an die Juroren! (Bericht: Jens Schulze)

This House would remove all restrictions to immigration

DebaDo startet mit englischer Debatte ins neue Jahr

(Dortmund) Seit einem halben Jahr wird jede erste Debatte im Monat bei DebaDo auf Englisch geführt. So beginnt folglich auch das neue Jahr mit einer Debatte im Kleid der angelsächsischen Tradition. Interessierte Neudebattierer jeden Alters und Zuschauer sind wie immer herzlich willkommen, wenn es morgen um 18.05h heißt „This House would remove all restrictions to immigration!“ Geleitet wird der Klubabend von Elena (Aberystwyth University, Wales).

Die DebaDos versprechen sich von der monatlichen englischen Debatte natürlich eine Weiterentwicklung ihrer Sprachkenntnisse, aber sie ist auch ein Entgegenkommen an die immer mal wieder im Klub gastierenden internationalen Studierenden. „Außerdem“, fügt der neue Finanzchef des Klubs, Alex an, „wollen wir uns demnächst ja auch mal auf dem einen oder anderen internationalen Turnier sehen lassen. Da braucht es eine besondere Vorbereitung!“

Jahresauftakt Debatte Dortmund: Dienstag, 04.01.2011, ab 18.05h in Raum 2.108 (Emil-Figge-Str. 50)

Es gibt immer eine Begründung

(Dortmund) Seit Anfang Dezember ist endlich das Video-Projekt von Jens und Jörn erfolgreich abgeschlossen. 17 Tage reisten Jens und Jörn im schönen Sommer 2010 durch Deutschland und besuchten 15 Debattierklubs abseits vom Turnierstress in ihrer ganz privaten Atmosphäre. Dabei führten sie mit dem einen Debattierer oder der anderen Debattiererin ein nettes Gespräch und konnten sie zu spannenden Einblicken in ihre ganz spezielle Sicht auf den Debattiersport anregen. Vier dieser Gespräche über Themen wie den Charakter des eigenen Klubs, das Verhältnis von Debatten und Gott, rhetorisches Geschick beim Flirten und das Wichtigste an Turnieren sind im 36 Minuten langen Film dokumentiert:

Es gibt immer eine Begründung – Gespräche mit deutschen Debattierern from Joern Hahn on Vimeo.

Münster siegt – viele gewinnen!

Freundschaftsturnier in Dortmund

(Dortmund) Am Samstag kämpften acht BPS-Teams in vier Vorrunden und einem interessanten Finale um den Sieg und neue Erfahrungen. Die weiteste Anreise zum Turnier legten dabei die Freiburger zurück, gefolgt vom Karlsruher Team und den beiden Debattiererinnen aus Heidelberg (Debating). Außerdem gingen ein Teams aus Paderborn und eins aus Münster an den Start. Komplementiert wurde das Teilnehmerfeld durch drei DebaDo-eigene Teams. Die Themen „Dieses Haus würde Bewährungs-strafen abschaffen“, „Dieses Haus würde Sportler nur noch für ihr Geburtsland antreten lassen“, „Dieses Haus glaubt, der Iran hat das Recht auf Atomwaffen“ und „Dieses Haus würde Superhelden zwingen, ihre übermenschlichen Fähigkeiten unwiederbringlich neutralisieren zu lassen“ sowie das Finalthema „Dieses Haus würde den Pflichtteil bei Erbschaften abschaffen“ wurden von den Chefjuroren Julian Schneider und Lukas Haffert gestellt.

Das Team aus Münster mit Katharina Röhm und Thomas Suermann konnte sich schließlich knapp gegen die Teams aus Freiburg, Heidelberg und Dortmund im Finale durchsetzen. Katharina Röhm gratulieren wir zusätzlich zum Titel Top of the tab.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Juroren und Debattierern für ihr Kommen und freuen uns, euch demnächst mal wieder in Dortmund begrüßen zu dürfen.

Foto: Julian Schneider

Anmeldefrist verlängert

Freundschaftsturnier am 18. September in Dortmund

Die Anmeldung für das Freundschaftsturnier am 18. September wurde verlängert. Wer bei vier Vorrunden und einem Finale sein Können als Redner oder Juror verbessern und beweisen möchte, kann sich für das Turnier noch bis zum 09.09. bei Jan Fischer (jan.fischer@udo.edu) anmelden.

Freundschaftsturnier am 18. September in Dortmund

ein Monat OHNE TURNIER? – NICHT MIT UNS

Liebe Freundinnen und Freunde des gepflegten Redesports,

DebaDo – Debatte Dortmund lädt am 18. September zum Freundschaftsturnier in die Kulturhauptstadt!

Bei geplanten 5 Debatten (vier Vorrunden und ein Finale) haben 12 BPS-Teams und Juroren an dem Samstag eine weitere Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen und auszubauen.

Die herausfordernden Themen werden von Julian Schneider und Lukas Haffert gestellt, das erfolgreiche Redner-Duo des Boddencups!

Start des Turniers ist um 9.00h und der Tag wird in einer gemütlichen Dortmunder Kneipe enden. Crash-Plätze für Teams mit weiter Anreise können in begrenzter Anzahl zur Verfügung gestellt werden.

Teilnehmerbeitrag: 5€ pro Person – am Turniertag zu entrichten

Bitte meldet euch bis zum 04.09. bei Jan Fischer mit Zahl der gewünschten Teams, Juroren und Handynummer der Kontaktperson an: jan.fischer@udo.edu

Bis bald in Dortmund,
Karin, Jan und Jörn

Heut steht die A40 still

…wenn die Kraft des Worts es will

(Bochum) Auf Einladung des Debattierclubs Münster beteiligte DebaDo sich heute auf der A40, Höhe Bochum-Stahlhausen an einer Showdebatte der exklusiveren Art. …an einer Showdebatte? Nein: Mag es am aktiven Publikum gelegen haben („Jawohl!“ – „So ein Unsinn.“), an der intensiven Sonne oder schlicht an unser aller Debattiergeilheit, es wurden drei Showdebatten! Der sogenannte „Ruhrschnellweg“ war heute für die Aktion „Still-Leben“ zwischen Duisburg und Dortmund komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt und wurde stattdessen von Fußgängern und Radfahrern bevölkert.

Angesichts der vielen Angebote an den gut 20.000 Tischen fragten der DC Münster und DebaDo: „Ist dat Kunst oder muss dat wech?“. – Mit diesem Thema war nicht nur ein Bezug zu Still-Leben-Aktion gegeben, sondern die Debattierer griffen auch ihre direkte Nachbarschaft auf, teilte man sich doch einen Tisch mit dem „Archiv des Nichts“, dessen Aktivisten gern mal Kunst für andere schauen.

Das Thema der zweiten Debatte lautete nicht wenig lokalpatriotisch „Sollen die Städte des Ruhrgebiets zur Metropole Ruhr zusammengefasst werden?“ Lukas H. und Katharina R. dachten dies gleich konsequent zu Ende und verkündeten, ein siebzehntes Bundesland mit Bochum als Hauptstadt schaffen zu wollen, welches auf sofortige Zustimmung der Schaulustigen stieß („Herne muss auch dabei.“). Aber die Opposition gab alles, um die kommunale Identität der Ruhris zu retten (Gerrit G.: „Dortmund und Essen regiert aus Bochum? Das geht nicht. Das klappt ja schon bei Wattenscheid nicht richtig.“).

Nach einer kleinen musikalisch angenehmen Abwechslung des benachbarten Orchesters, nutzten anschließend Besucher wieder die Möglichkeit, in den Genuss besonderer Redekunst zu gelangen: Wo sich sonst Autofahrer streiten, debattierten Münster und Dortmund in der dritten Debatte über alternative Fortbewegungsmöglichkeiten: „Soll die Klimaanlage in ICEs grundsätzlich ausgeschaltet bleiben?“ Während sich die prüde Opposition um das ästhetische Wohlbefinden mancher Fahrgäste sorgte, sprachen nach Regierungsmeinung der Gesundheitsschutz, der Umweltschutz und das Bedürfnis zur nach offener, freier Liebe für den Saunaexpress.

Insgesamt erlebten alle Debattierer und viele Besucher eine recht unterhaltsame Zeit zwischen Mittelleitplanke und Seitenstreifen. DebaDo bedankt sich ganz herzlich für diese vorzügliche Idee der Münsteraner Debattierer.
(Fotos Tabea Kierspel)

Besuch von der Insel

Austauschdebattiererin aus Aberystwyth bei DebaDo

(Dortmund) Länger schon erfreut sich der Klubabend von DebaDo wachsender Beliebtheit. Vertreter  aus Paderborn, Münster, München und St. Gallen waren bereits zum Debattieren in Dortmund zu Gast. Nun freuen sich die Klubmitglieder ganz besonders über den Besuch von Elena F., die in Aberystwyth (Wales) studiert und bei DebaDo ihre Ferien verbringt. Elena studiert dort Politikwissenschaft und Theater und ist (mit dieser Fachkombination selbstverständlich) seit zwei Jahren auch schon an ihrer Heimatuni als Debattiererin aktiv. Somit bietet sich für die DebaDos eine gute Gelegenheit, auch ohne große Reise internationales Debattierkönnen zu erleben.

Lukas Haffert macht Station in Dortmund

Hoher Besuch bei DebaDo

Lukas Haffert hat auf seiner Reise von St. Gallen nach Köln den Stationen Berlin und Münster nun auch Dortmund hinzugefügt. Nach dem Warming-up mit Begriffsdefinitionen zu Wörtern wie „Schurkenstaat“, „Diktatur“ und „Gott“ wurden „Gott macht Fehler“ und parallel das Münsteraner Finalthema debattiert. Die Mitglieder freuten sich sehr über Lukas´ Teilnahme am Klubabend und die Möglichkeit, vom ehm. Nachwuchspreisträger wertvolle Tipps zu erhalten. Wir hoffen alle, auf einen baldigen zweiten Besuch.

Zölibat abschaffen? Kirchensteuer auch für den Islam?

DebaDo am 26. Mai zu Gast bei der KHG

Nachdem sich die Teilnehmer der WDM.2010 schon samstags in den Räumlichkeiten der Katholischen Hochschulgemeinde vergnügen konnten, laden die Hochschulgemeine und der Debattierklub am 26.05., ab 18.30h zu einem Debattier-Abend der besonderen Art: Die Veranstaltung beginnt mit einem Gottesdienst und anschließendem Imbiss, bevor alle Anwesenden ab 20.00h als Redner in den Ring steigen und sich den einen oder anderen rhetorischen Kniff abschauen können. Den Abschluss bietet die Party in der Kellerbar ab 22.00h.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, die Symbiose von Kirche und Debatte zu erleben und sich mit spannenden Themen auseinanderzusetzen.