Allgemein

Noch sechsmal schlafen…

Der WDM-Countdown läuft!

Die Teams stehen (lange) fest, das Turnierprogramm ist veröffentlicht, nur letzte Einkäufe sind noch zu erledigen, dann kann es losgehen…

Bonn, Köln (Tilbury), Mainz, Marburg, Münster, Oestrich-Winkel, Aachen, Bochum, Heidelberg (Rederei) und Wuppertal: Alle wollen ins Finale am Sonntag (ab 14.00h im Dortmunder Rathaus). Wer wird es schaffen?

Sicher dabei sind

die Bürgermeisterin Birgit Jörder Prof. Dr. Metin Tolan (Prorektor für Forschung der TU Dortmund), Michael Kohlstadt (Redaktionsleiter WAZ-Redaktion Dortmund), Ehrenpräsident Sören Blom und die Chefjuroren Gudrun Lux (Deutsche Debattiergesellschaft) und Tim Richter (VDCH-Präsident).

Teilnehmer der WDM

Teams der Westdeutsche Debattiermeisterschaft

Seit Montag steht das Teilnehmerfeld der Westdeutschen Debattiermeistschaft fest. Bonn, Köln (Tilbury), Mainz, Marburg, Münster und Oestrich-Winkel dürfen je zwei Teams senden. Aachen, Bochum, Heidelberg (Rederei) und Wuppertal treten je mit einem Team an. Wir freuen uns, alle Teams im April in Dortmund begrüßen zu dürfen.

ZEIT-Debatte Wien

Wien wills wissen: Wer gewinnt die erste Wiener ZEIT-Debatte?

So glanzvoll und mit Stil wie die sich die österreichische Hauptstadt dem Besucher präsentiert, hat der Debattierklub Wien sein Debüt gegeben. Die Gastgeber geleiteten uns sicher von einem Programmpunkt zum nächsten. Zu den kulinarischen Höhepunkten gehörten die Wiener Spezialitäten Schnitzel, Gulasch und Frankfurter Würstchen. Von den Erfahrungen, die wir dort gemacht haben, seien zwei erwähnt: Der Donaudampfschiffahrtsgesellschaftskapitän ist nicht nur das längste deutsche Wort, den gibt es tatsächlich: am Sonnabendabend hat er uns nämlich die Donau hoch und wieder runter gefahren. Und dass die Wiener Uni eher ein Palast ist als eine Uni, konnten wir am Finaltag bestaunen.

Henni B. und Jörni H. von Debado bildeten mit Katharina K.-T. aus Paderborn das DoPaDo-Mixteam, das zwar mit Vorrundensiegen glänzen konnte, sich im übrigen aber an das olympische Motto hielt.  Jens S. agierte zum ersten Mal als Juror. Im Finale gewannen die Tübinger Philipp S., Sarah J. und Peter C. vor den Leipzigern Wiebke N., Can E. (Wiener Ersatzredner) und Tom-Michael H.

(Text: Jens S.)

Warum ich debattiere… (Folge 7)

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Von Debado habe ich zuerst von einer Freundin erfahren und als der Club dann auch noch in einer meiner Vorlesungen vorgestellt worden ist, bin ich einfach mal vorbeigekommen, um mir alles anzusehen. Es macht einfach Spaß auch mal für etwas zu argumentieren, obwohl man eigentlich dagegen ist, weil man so auch die Argumente derjenigen, die dafür sind, sieht und besser versteht.
Das hilft sich auch in andere Meinungen hineinversetzen zu können.” (Sonja K., studiert Statistik im 1. Sem.)

Anmeldung zur WDM.2010 eröffnet

WDM rückt immer näher

(Dortmund) Seit heute ist die Anmeldung für die Westdeutsche Debattiermeisterschaft 2010 in Dortmund eröffnet. Für das Treffen der besten Redekünstler der Region West können sich die Klubs aus Aachen, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Heidelberg (R), Iserlohn, Kaldenkirchen, Mannheim, Koblenz, Köln, Köln (Tilbury), Mainz, Marburg, Münster, Oestrich-Winkel. Speyer, Vallendar, Venlo und Wuppertal bis zum 02.03., 23.59h anmelden. Weitere Infos…

FDP verteidigt Freiheit der Hochschulen

(Dortmund) Im letzten Teil des “chromatographischen Diskurses” (Moderator Thomas B.) stellte sich die FDP dem Debattierklub, dessen Vertreter zur Abwechslung mal als Regierung die Abschaffung des Hochschulfreiheitsgesetzes (HFG) forderten. Die “Zimmer-frei-Frage” vor der Debatte zeigte, dass die große Mehrheit des Publikums gegen das HFG war.

2010_02_02-DeBaDo_vs_FDP_004_1Was sich Hochschulfreiheitsgesetz schimpfe, sei ein Ungetüm, das die Freiheit von Forschung und Lehre bedrohe, stellte der Regierungssprecher Tobias R. in den Raum. Durch den neuen Hochschulrat werde die Hochschule mehrheitlich von Uni-Fremden bestimmt; dem Rat mangele es an Legitima2010_02_02-DeBaDo_vs_FDP_009_1tion, Kontrolle und Transparenz.  Der Eröffnungsredner der Opposition Lars Rettstadt (Arzt, Dortmunder Ratsherr und stellv. Vorsitzender der FDP in Dortmund) legte in seiner ruhigen Art dar, dass die Uni früher unter kaputten Hörsälen, zu vielen Studenten und der Fachaufsicht aus dem fernen Düsseldorf gelitten habe, während die TU nun ein selbstbestimmter Arbeitgeber sei.

Henning B., Ergänzungsredner der Regierung, brachte das HFG auf die Formel: “Mehr Freizeit für den Minister statt mehr Freiheit für die Hochschulen.” Wenn das Land mit dem Hochschulrat Leistungsvereinbarungen abschließe, dann bedeute das Geldkürzungen für die Uni bei Nichterfüllung. Das sei Fachaufsicht durch die Hintertür. Außerdem wären die Selbstverwaltungsgremien dann gar nicht mehr an der Ausrichtung der Hochschule beteiligt. Landeszuweisungen seien auch an die Einwerbung von Drittmitteln gekoppelt. Es lohnten sich nur noch Fächer, die sich verkaufen ließen, und keine Grundlagenforschung mehr, die das Risiko des Scheiterns beinhalte. 2010_02_02-DeBaDo_vs_FDP_006_1Oppositionsergänzungsredner Maximilian Kreipe (Raumplanungsstudent und im Vorstand der Dortmunder JuLis) erklärte die Ungleichverteilung der Mittel: Die großen Maschinen würden eben viel kosten, die Lehrämter hätten dagegen kein “Atommagnetdingsbums”. Er erklärte den Wirtschaftkreislauf so: Innovation schaffe Vermarktung, dadurch wachse die Wirtschaft, was die Steuereinnahmen erhöhe, mit denen wiederum die Hochschulen finanziert würden. Die Lehrämter seien noch nicht abgeschafft (höhnisches Gelächter im Publikum) und würden es auch nicht. Philosophie sei ein Luxusgut, das man mit den erwirtschafteten Geldern finanziere.

Der lebhafte und gewohnt angriffslustige Regierungsschlussredner Markus K. warf der Opposition vor, das Modell FDP sei nur Markt und Wettbewerb. “Sie wollen dem Land der Dichter und Denker die Wurzeln abschneiden!- Hätten Sie Debattieren im HFG aufgenommen, hätten wir vielleicht zugestimmt.” Der Hochschulrat sei ein Gremium externer Günstlinge, in dem die Chefs von WAZ, Thyssen und Signal-Iduna säßen. Diese würden nicht in Haftung genommen; Ulrich Reitz sitze nicht auf der Treppe des überfüllten Hörsaals. Die Rede endete so fulminant, wie sie angefangen hatte: “Hier läuft was falsch im Lande NRW. Nieder mit dem Hochschulfreiheitsgesetz!” Der Oppositionsschlussredner Marc Hövermann (Kreisvorsitzender der JuLis Dortmund) sagte, er studiere auch eine Geisteswissenschaft, nämlich BWL (zweifelnde Zwischenrufe aus dem Publikum, ob BWL eine Geisteswissenschaft sei). Dort gebe es den Begriff der Betriebsblindheit. Es bedürfe auch der Sicht von außen.

2010_01_28-DeBaDo_vs_Piratenpartei_043_1Dazu passen die einleitenden Worte des Moderators Thomas B. “Cicero hat gesagt ‘Reden lernt man beim Reden.’ Strukturiertes und überzeugendes Reden lernt man beim Debattierklub.” Vom Publikum hatte sich zwar kaum jemand von den Argumenten der jeweils anderen Seite überzeugen lassen, dafür spendete es aber reichlich Applaus für eine sehr unterhaltsame Debatte.

Bericht: Jens Schulze

Fotos © by Cesare Foltin.

DEBADO vs FDP

Mehr Freiheit für die Hochschulen = bessere Bildung?

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(Dortmund) Am 02.02., um 19h(!) tritt DebaDo gegen die Dortmunder Lantagskandidaten der FDP an.

Lars Rettstadt (stellv. Vorsitzender FDP Dortmund),  Marc Hövermann (JuLi-Vorsitzender Dortmund) und Stefan Dettke verteidigen die Inhalte des Hochschulfreiheitsgesetzes.

Mit dem Hochschulfreiheitsgesetz werden Hochschulen in die Selbstständigkeit entlassen. Dies soll ihnen Chancen zur Profilbildung ermöglichen. Neue Möglichkeiten Drittmittel einzuwerben könnten sich dadurch ergeben. Vom erzeugten Wettbewerb der Hochschulen werden alle profitieren, verspricht die FDP.

- Wo es aber Wettbewerb gibt, gibt es zwangsweise nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer. Stehen die Verlierer nicht mit Fächern wie Sozialpädagogik und Theologie schon fest? Wird eine Profilbildung der Hochschulen nicht gerade zu einer Verdrängung der weniger Drittmittel einbringenden Fächer und schließlich zu einer Konzentration auf einen engen Fächerkanon führen? DebaDo (der Debattierklub von FH und TU) tritt in dieser Debatte für die Vielfalt der Angebote an Hochschulen und die notwendige sichere Finanzierung durch das Land ein.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Debatte im CDI-Gebäude, Vogelpothsweg 78, im Raum 022/023 beizuwohnen. Anreisehilfe

Piraten fordern: Keine GEZ-Gebühren für internetfähige Handys und PCs!

Piratenpartei stellt sich DebaDo

2010_01_28-DeBaDo_vs_Piratenpartei_001_1(Dortmund) Gestern war als dritte Partei die Piratenpartei zu Gast. Die Piraten erfreuen sich in den letzten Monaten wachsender Beliebtheit und so war es nicht verwunderlich, dass sie auch mehr Fans mitbrachten als dies den GRÜNEN gelungen war. Nach ersten Erfolgen bei Europa- und Bundeswahl wollten sie nun auch in der Debatte gegen den DebaDo erfolgreich sein. Ihre Forderung des Abends: “Keine GEZ-Gebühren für PCs und Handys!”

Die Regierungschefin Simone Brand (Bochum, Landesliste Platz 4) forderte, dass das Internet für jeden zugänglich sein müsse, dafür dürfe man keine Gebühren verlangen, bloß weil ein winziger Anteil der Inhalte von öffentlich-rechtlichen Medien stamme. Der Oppositionsführer Andreas P. outete sich als Arte-, Phoenix- und Weniggucker und zeigte sich von der Qualität und Unabhängigkeit der Programme überzeugt. Auch wer die Programme nicht selbst sehe, würde davon profitieren, wenn deren Inhalte z.B. auf ZEIT.de oder durch informierte Mitbürger weiterverbreitet würden.

Der Ergänzungsredner der Regierung Jan Dörrenhaus (Wahlkreis Dortmund IV) erinnerte, dass vor
30 Jahren Radio und Fernsehen nur eine Funktion gehabt hätten, für die man dann auch Gebühren hätte eintreiben können. Heute gebe es kaum Kühlschränke, die nicht internetfähig sein.
Oppositionsergänzungsrednerin Karin R. erwiderte, dass wir alle mündige Bürger seien, weil wir unabhängig und gut informiert würden. (Immer wieder Zwischenrufe aus dem Publikum; Präsidentin Olga T. muss mit Hammer und Glocke für Ruhe sorgen.) Würde Gutfried die Nachrichten sponsern, dann wäre der Gammelfleischskandal nie ans Licht gekommen.

Der freie Redner Jan F. stellte sich auf die Oppositionsseite. “Wer Ahnung von Technik hat, soll keine Gebühren zahlen?” brachte er auf den Punkt, “das ist ungerecht!”

Regierungsschlussredner Hanns-Jörg Rohwedder (Wahlkreis Dortmund III, Landesliste 10) sagte, die Fernsehqualität sei zu schlecht, dafür wolle er ebenso wenig zahlen, wie für die Bildzeitung. Daher sollte zumindest das WWW als letzter freier Ort von diesem verschont bleiben. Oppositionsschlussredner Thomas B. hatte vorher allerdings schon bekannt, dass er damals auch ungern an die GEZ gezahlt hätte. Nun habe er aber erkannt, dass es richtig und wichtig sei. Wenn es analoge Verlierer und digitale Gewinner gebe, für wen gebe es denn dann Freibier? Die Demokratie brauche die vierte Gewalt. Wenn diese sich durch Steuern oder Werbung finanziere, könne sie Politik und Wirtschaft nicht mehr unabhängig kontrollieren. Wenn seine Oma für den Fernseher zahle, aber junge Technikexperten nicht, dann sei das Elitenförderung.

Anschließend würdigte das Publikum alle Redner mit angemessenem Applaus. Wie schon in den beiden Debatten davor,  gelang es wiederum DebaDo, einige Zuhörer doch noch auf seine Seite zu ziehen. “GEZ-Freiheit für das Internet” blieb den meisten aber doch sympathisch. – Moderator Henning B. wertete die Schlussabstimmung des Publikums trotzdem als ungefähres Unentschieden und wies zum Abschluss darauf hin, dass jeder zu den dienstäglichen Treffen des Debattierklubs in der EF50, im zweiten Stock ganz rechts, kommen könne: “Jeder, der Kapazitäten vorhält, dass er an einer Debatte teilnehmen kann, ist dazu verpflichtet!”

Bericht: Jens S./Jörn H.

Fotos © by Cesare Foltin.

Artikel zur Debatte in der Pflichtlektüre

DEBADO vs. Piratenpartei

Keine GEZ-Gebühren für PCs?

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(Dortmund) Am 28.01., um 18h tritt DebaDo gegen die Dortmunder Lantagskandidaten von der Piratenpartei an. Simone Brand (Landesliste Platz 4), Jan Dörrenhaus (Wahlkreis Dortmund IV, Landesliste Platz 15) und Hanns-Jörg Rohwedder (Wahlkreis Dortmund III, Landesliste 10) argumentieren gegen eine GEZ-Gebühren-Pflicht für PCs und Handys.

Mit der Entwicklung des Internets steigt nicht nur das online verfügbare Angebot von ARD und ZDF, die öffentlich-rechtlichen Sender begreifen das Internet auch immer mehr als profitablen Zusatzmarkt. Lässt sich aber aus dem wachsenden Geldbedarf der Öffentlich-Rechtlichen begründen, dass auch für PCs und Handy, die in keiner Weise für dem Empfang von Radio und Fernsehen vorgesehen sind, Rundfunkgebühren bezahlt werden müssen? Die Piratenpartei wehrt sich gegen das Entern des Internets durch ARD und ZDF. Reiche das Geld für Web-Angebote nicht aus, müssten die Öffentlich-Rechtlichen dort sparen.

- Beteiligen sich die Öffentlich-Rechtlichen allerdings nicht mit ihren Inhalten am Web-Angebot, werden sie möglicherweise auch im Bereich Fernsehen und Radio an Akzeptanz verlieren. Wie sollen sie dann ihrem Grundversorgungs- und Programmauftrag gerecht werden? Wie sollen sie ihre politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit schützen? DebaDo (der Debattierklub von FH und TU) tritt in dieser Debatte für die öffentlich-rechtlichen Web-Angebote und die notwendige Finanzierung ein.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Debatte im CDI-Gebäude, Vogelpothsweg 78, im Raum 022/023 beizuwohnen. Anreisehilfe

ZEIT-Debatte in Stuttgart

Wieder ein kleiner Erfolg für DebaDo

Stuttgart zeigt sich bei erster ZEIT-Debatte als toller Gastgeber – Greifswald siegt

(Stuttgart) Vom 22.01. bis zum 24.01. waren insgesamt 36 Teams zu Gast in Stuttgart, das erstmals die Ehre hatten, eine ZEIT-Debatte zu organisieren. Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass dies den Freunden am Neckar vollständig gelungen ist. Allein das Essen in der Jugendherberge am Freitag war die Reise wert! – Aber auch die nette Atmosphäre, die alle Veranstalter und Gastgeber gemeinsam wirken ließen. – Nur ein wenig zu kalt waren die Räume in der Oberschule, weil die Heizung in Anbetracht hitziger Wortgefechte schon im Voraus kapitulierte.

Auch DebaDo war in einem Mixteam mit Christoph H. aus Leipzig (oder München) dabei. Jan F.  erkämpfte sich mit ihm durch drei Siege in den letzten drei Vorrundendebatten den Halbfinaleinzug. Dort unter lag man aber den späteren Zweiten Bonn und Berlin. Diese Teams mussten sich allerdings im Finale genauso dem saustarken Team aus Greifswald geschlagen geben wie Jena, das im anderen Halbfinale erfolgreich gewesen war. Dabei wird es Jena, Berlin und Bonn wohl wenig trösten, dass nicht nur die Debatte recht unterhaltsam war, sondern sich die Stuttgarter mit einer Ballon-Debatte durchaus eine witzige Pausenunterhaltung überlegt hatten. Letztere gewann Donald Duck alias Wladi J. aus München (oder Osnabrück oder Entenhausen) durch vollen Körpereinsatz und “Demokratie”…