Allgemein

Einfach nur geil!

Herzlichen Dank an alle Gäste und Helfer!

Die Westdeutsche Debattiermeisterschaft ist vorbei…

Die Mitglieder von DebaDo – Debatte Dortmund sind nun nach einem anstrengenden Wochenende, nach einer anstrengenden Woche, nach anstrengenden Monaten auf dem Weg nach Hause und ins verdiente Bett. Aber wir sind uns alle einige, all die Mühe hat sich gelohnt: Wir hatten tolle Redner, tolle Juroren und Chefjuroren, sehr nette und sympathische Gäste. Daher möchten wir uns bei allen Gästen sehr herzlich für ihr Kommen und ihren Beitrag zum ersten Debattierturnier im Ruhrgebiet bedanken.

Selbst verständlich möchten sich die verantwortlichen Organisatoren, Andreas, Tobias und Jörn, auch bei allen Unterstützern herzlich bedanken. Und schließlich gilt unser Dank den vielen Klubmitgliedern, ohne deren Einsatz dieses Turnier eben auch nicht möglich gewesen wäre. Einige haben jetzt Blut geleckt und wollen gleich selbst endlich mal auf ein Turnier fahren. Wie gut dass…

…die ZEIT Debatte Tübingen und die Deutsche Debattiermeisterschaft in Münster schon in Sichtweite liegen.

HEUTE: WDM.2010 das Finale!

Finale im Rathaus von Dortmund

DebaDo läd alle Interessierten zum Finale der Westdeutschen Debattiermeisterschaft “Streitkultur.2010″ein.

Beginn der Veranstaltung ist um 14.00h, Einlass ab 13.30h.

Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist frei.

Weitere Infos

Vielleicht bis gleich…

nur noch vierundzwanzig Stunden…

Achtung Baustelle!

Morgen um Punkt Neun Uhr beginnt die Westdeutsche Debattiermeisterschaft mit dem Check-In in der Emil-Figge-Str. 50! Die Spannung ist bei allen “DebaDos” zum Äußersten ausgereizt.

Für alle Zugreisenden noch dieser Hinweis: Wegen Bauarbeiten verkehrt die Linie S1 am Samstag nicht zwischen Dortmund Hbf und Dortmund-Dorstfeld. Wer also mit der S1 vom Dortmunder Hbf zur Universität fahren wollte, muss die S2 nehmen, die jeweils sieben Minuten (also X.16h und X.46h) vor der S1 fährt und in Dortmund-Dorstfeld in die S1 Richtung Düsseldorf/Solingen umsteigen. – Nach Möglichkeit solltet ihr also schon in Bochum in die S1 umsteigen, wenn ihr aus westlicher Richtung kommt.

Noch sechsmal schlafen…

Der WDM-Countdown läuft!

Die Teams stehen (lange) fest, das Turnierprogramm ist veröffentlicht, nur letzte Einkäufe sind noch zu erledigen, dann kann es losgehen…

Bonn, Köln (Tilbury), Mainz, Marburg, Münster, Oestrich-Winkel, Aachen, Bochum, Heidelberg (Rederei) und Wuppertal: Alle wollen ins Finale am Sonntag (ab 14.00h im Dortmunder Rathaus). Wer wird es schaffen?

Sicher dabei sind

die Bürgermeisterin Birgit Jörder Prof. Dr. Metin Tolan (Prorektor für Forschung der TU Dortmund), Michael Kohlstadt (Redaktionsleiter WAZ-Redaktion Dortmund), Ehrenpräsident Sören Blom und die Chefjuroren Gudrun Lux (Deutsche Debattiergesellschaft) und Tim Richter (VDCH-Präsident).

Teilnehmer der WDM

Teams der Westdeutsche Debattiermeisterschaft

Seit Montag steht das Teilnehmerfeld der Westdeutschen Debattiermeistschaft fest. Bonn, Köln (Tilbury), Mainz, Marburg, Münster und Oestrich-Winkel dürfen je zwei Teams senden. Aachen, Bochum, Heidelberg (Rederei) und Wuppertal treten je mit einem Team an. Wir freuen uns, alle Teams im April in Dortmund begrüßen zu dürfen.

ZEIT-Debatte Wien

Wien wills wissen: Wer gewinnt die erste Wiener ZEIT-Debatte?

So glanzvoll und mit Stil wie die sich die österreichische Hauptstadt dem Besucher präsentiert, hat der Debattierklub Wien sein Debüt gegeben. Die Gastgeber geleiteten uns sicher von einem Programmpunkt zum nächsten. Zu den kulinarischen Höhepunkten gehörten die Wiener Spezialitäten Schnitzel, Gulasch und Frankfurter Würstchen. Von den Erfahrungen, die wir dort gemacht haben, seien zwei erwähnt: Der Donaudampfschiffahrtsgesellschaftskapitän ist nicht nur das längste deutsche Wort, den gibt es tatsächlich: am Sonnabendabend hat er uns nämlich die Donau hoch und wieder runter gefahren. Und dass die Wiener Uni eher ein Palast ist als eine Uni, konnten wir am Finaltag bestaunen.

Henni B. und Jörni H. von Debado bildeten mit Katharina K.-T. aus Paderborn das DoPaDo-Mixteam, das zwar mit Vorrundensiegen glänzen konnte, sich im übrigen aber an das olympische Motto hielt.  Jens S. agierte zum ersten Mal als Juror. Im Finale gewannen die Tübinger Philipp S., Sarah J. und Peter C. vor den Leipzigern Wiebke N., Can E. (Wiener Ersatzredner) und Tom-Michael H.

(Text: Jens S.)

Warum ich debattiere… (Folge 7)

2010_01_12-DebaDo_vs_DieGruenen_013

Von Debado habe ich zuerst von einer Freundin erfahren und als der Club dann auch noch in einer meiner Vorlesungen vorgestellt worden ist, bin ich einfach mal vorbeigekommen, um mir alles anzusehen. Es macht einfach Spaß auch mal für etwas zu argumentieren, obwohl man eigentlich dagegen ist, weil man so auch die Argumente derjenigen, die dafür sind, sieht und besser versteht.
Das hilft sich auch in andere Meinungen hineinversetzen zu können.” (Sonja K., studiert Statistik im 1. Sem.)

Anmeldung zur WDM.2010 eröffnet

WDM rückt immer näher

(Dortmund) Seit heute ist die Anmeldung für die Westdeutsche Debattiermeisterschaft 2010 in Dortmund eröffnet. Für das Treffen der besten Redekünstler der Region West können sich die Klubs aus Aachen, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Heidelberg (R), Iserlohn, Kaldenkirchen, Mannheim, Koblenz, Köln, Köln (Tilbury), Mainz, Marburg, Münster, Oestrich-Winkel. Speyer, Vallendar, Venlo und Wuppertal bis zum 02.03., 23.59h anmelden. Weitere Infos…

FDP verteidigt Freiheit der Hochschulen

(Dortmund) Im letzten Teil des “chromatographischen Diskurses” (Moderator Thomas B.) stellte sich die FDP dem Debattierklub, dessen Vertreter zur Abwechslung mal als Regierung die Abschaffung des Hochschulfreiheitsgesetzes (HFG) forderten. Die “Zimmer-frei-Frage” vor der Debatte zeigte, dass die große Mehrheit des Publikums gegen das HFG war.

2010_02_02-DeBaDo_vs_FDP_004_1Was sich Hochschulfreiheitsgesetz schimpfe, sei ein Ungetüm, das die Freiheit von Forschung und Lehre bedrohe, stellte der Regierungssprecher Tobias R. in den Raum. Durch den neuen Hochschulrat werde die Hochschule mehrheitlich von Uni-Fremden bestimmt; dem Rat mangele es an Legitima2010_02_02-DeBaDo_vs_FDP_009_1tion, Kontrolle und Transparenz.  Der Eröffnungsredner der Opposition Lars Rettstadt (Arzt, Dortmunder Ratsherr und stellv. Vorsitzender der FDP in Dortmund) legte in seiner ruhigen Art dar, dass die Uni früher unter kaputten Hörsälen, zu vielen Studenten und der Fachaufsicht aus dem fernen Düsseldorf gelitten habe, während die TU nun ein selbstbestimmter Arbeitgeber sei.

Henning B., Ergänzungsredner der Regierung, brachte das HFG auf die Formel: “Mehr Freizeit für den Minister statt mehr Freiheit für die Hochschulen.” Wenn das Land mit dem Hochschulrat Leistungsvereinbarungen abschließe, dann bedeute das Geldkürzungen für die Uni bei Nichterfüllung. Das sei Fachaufsicht durch die Hintertür. Außerdem wären die Selbstverwaltungsgremien dann gar nicht mehr an der Ausrichtung der Hochschule beteiligt. Landeszuweisungen seien auch an die Einwerbung von Drittmitteln gekoppelt. Es lohnten sich nur noch Fächer, die sich verkaufen ließen, und keine Grundlagenforschung mehr, die das Risiko des Scheiterns beinhalte. 2010_02_02-DeBaDo_vs_FDP_006_1Oppositionsergänzungsredner Maximilian Kreipe (Raumplanungsstudent und im Vorstand der Dortmunder JuLis) erklärte die Ungleichverteilung der Mittel: Die großen Maschinen würden eben viel kosten, die Lehrämter hätten dagegen kein “Atommagnetdingsbums”. Er erklärte den Wirtschaftkreislauf so: Innovation schaffe Vermarktung, dadurch wachse die Wirtschaft, was die Steuereinnahmen erhöhe, mit denen wiederum die Hochschulen finanziert würden. Die Lehrämter seien noch nicht abgeschafft (höhnisches Gelächter im Publikum) und würden es auch nicht. Philosophie sei ein Luxusgut, das man mit den erwirtschafteten Geldern finanziere.

Der lebhafte und gewohnt angriffslustige Regierungsschlussredner Markus K. warf der Opposition vor, das Modell FDP sei nur Markt und Wettbewerb. “Sie wollen dem Land der Dichter und Denker die Wurzeln abschneiden!- Hätten Sie Debattieren im HFG aufgenommen, hätten wir vielleicht zugestimmt.” Der Hochschulrat sei ein Gremium externer Günstlinge, in dem die Chefs von WAZ, Thyssen und Signal-Iduna säßen. Diese würden nicht in Haftung genommen; Ulrich Reitz sitze nicht auf der Treppe des überfüllten Hörsaals. Die Rede endete so fulminant, wie sie angefangen hatte: “Hier läuft was falsch im Lande NRW. Nieder mit dem Hochschulfreiheitsgesetz!” Der Oppositionsschlussredner Marc Hövermann (Kreisvorsitzender der JuLis Dortmund) sagte, er studiere auch eine Geisteswissenschaft, nämlich BWL (zweifelnde Zwischenrufe aus dem Publikum, ob BWL eine Geisteswissenschaft sei). Dort gebe es den Begriff der Betriebsblindheit. Es bedürfe auch der Sicht von außen.

2010_01_28-DeBaDo_vs_Piratenpartei_043_1Dazu passen die einleitenden Worte des Moderators Thomas B. “Cicero hat gesagt ‘Reden lernt man beim Reden.’ Strukturiertes und überzeugendes Reden lernt man beim Debattierklub.” Vom Publikum hatte sich zwar kaum jemand von den Argumenten der jeweils anderen Seite überzeugen lassen, dafür spendete es aber reichlich Applaus für eine sehr unterhaltsame Debatte.

Bericht: Jens Schulze

Fotos © by Cesare Foltin.

DEBADO vs FDP

Mehr Freiheit für die Hochschulen = bessere Bildung?

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(Dortmund) Am 02.02., um 19h(!) tritt DebaDo gegen die Dortmunder Lantagskandidaten der FDP an.

Lars Rettstadt (stellv. Vorsitzender FDP Dortmund),  Marc Hövermann (JuLi-Vorsitzender Dortmund) und Stefan Dettke verteidigen die Inhalte des Hochschulfreiheitsgesetzes.

Mit dem Hochschulfreiheitsgesetz werden Hochschulen in die Selbstständigkeit entlassen. Dies soll ihnen Chancen zur Profilbildung ermöglichen. Neue Möglichkeiten Drittmittel einzuwerben könnten sich dadurch ergeben. Vom erzeugten Wettbewerb der Hochschulen werden alle profitieren, verspricht die FDP.

- Wo es aber Wettbewerb gibt, gibt es zwangsweise nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer. Stehen die Verlierer nicht mit Fächern wie Sozialpädagogik und Theologie schon fest? Wird eine Profilbildung der Hochschulen nicht gerade zu einer Verdrängung der weniger Drittmittel einbringenden Fächer und schließlich zu einer Konzentration auf einen engen Fächerkanon führen? DebaDo (der Debattierklub von FH und TU) tritt in dieser Debatte für die Vielfalt der Angebote an Hochschulen und die notwendige sichere Finanzierung durch das Land ein.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Debatte im CDI-Gebäude, Vogelpothsweg 78, im Raum 022/023 beizuwohnen. Anreisehilfe