Wann? Wo? Was? Wieso? Warum?

Wann und wo treffen wir uns?

Training immer dienstags um 18.00h in der Emil-Figge-Str. 50, Raum 2.109. Unser wöchentliches Rhetoriktraining findet bei jedem Wetter und in den Semesterferien statt und fällt nur bei höherer Gewalt (Universitäts-Ferien o.ä) aus.

Auf dem Lageplan ist es das Gebäude mit der Nummer 8 rechts oben.

Was machen wir:

Wir debattieren…

Bevor es losgeht, stimmen wir über das Thema der Debatte ab. Das Spektrum möglicher Themen ist dabei denkbar breit – von ernst bis nicht ganz so ernst:

– Soll die Bundeswehr aus Afghanistan abgezogen werden?
– Brauchen wir ein Raucher-Bannmeile um öffentliche Gebäude und Geschäfte?
– Soll Dortmund Landeshauptstadt von NRW werden?
– Benötigen wir ein Auftrittsverbot für Tokyo Hotel?

Steht ein Thema fest, werden per Los die Positionen der einzelnen Rednerinnen und Redner (Pro/Contra) bestimmt. Debattiert wird anschließend entweder im British Parlamentary Style oder im Format der Offenen Parlamentarischen Debatte – oder auch schon mal beides Parallel in verschiedenen Räumen.

Nach einer Vorbereitungszeit von 15 Minuten, in denen die einzelnen Teams Argumente sammeln und eine Teamstrategie ausarbeiten, beginnt das Wortgefecht. Anders als eine offene Diskussionsrunde folgt die Debatte strengen Regeln: Jedem Redner stehen genau sieben oder fünf Minuten Redezeit zur Verfügung. Zwischenfragen müssen höflich angekündigt werden und eine Jury achtet auf Fairplay.

Die Jury gibt den einzelnen Rednern außerdem ein individuelles Feedback und einige Tipps, wie die rhetorischen Fähigkeiten noch weiter verbessert werden können.

Wen suchen wir:

Jeder und jede ist herzlich willkommen – egal ob Erstsemester, Doktorandin oder Student ab 50. Unter unseren Debattierern sind Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen: Statistiker und Philosophen, Politikwissenschaftler und Biochemikerinnen, Wirtschaftswissenschaftler und Linguistinnen, Informatiker und Theologen…

Je breiter das Spektrum der Studienfächer, desto vielseitiger ist die Argumentation und desto interessanter ist die Debatte.

Häufig gestellte Fragen:

Ist die wöchentliche Teilnahme zwingend?

Nein! Auch wenn wir uns über regelmäßige Teilnahme freuen, ist diese nicht erforderlich. Jede Debatte steht für sich.

Muss ich mich auf die Themen vorbereiten?

Nein! Die Themen wählen wir gerade so, dass jeder mit durchschnittlicher Allgemeinbildung etwas damit anfangen kann. Um Spontanität einzuüben, legen wir die Themen kurzfristig fest. Die Vorbereitungszeit beträgt dann nur 15 Minuten! – Mal den Blick in die Tageszeitung oder in eine der Onlineseiten der Nachrichtenmagazin zu stecken ist aber auch nie verkehrt.

Ist es nicht kontraproduktiv bei einem Thema gegen die eigene Überzeugung zu argumentieren?

Ganz im Gegenteil! Gerade dann, wenn man zu einem Thema bereits eine gefestigte Meinung hat, kann es sehr interessant sein, dieses Thema von der der „anderen Seite“ zu betrachten und so die Argumentationslinien der Gegenseite zu erforschen.

Brauche ich bestimmte Vorkenntnisse?

Nein! Eine gute Allgemeinbildung und regelmäßige Zeitungslektüre können bestimmt nicht schaden, aber Ziel einer Debatte ist es nicht, Expertenwissen zu einem Thema auszutauschen. Rhetorische Kenntnisse und Fertigkeiten sollen erlernt werden und werden von uns nicht vorausgesetzt.